Freitag, 18. Juli 2014

Curt Gleiniger

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Familienforschung allgemein, Politik, Friedhöfe // 08:00 Uhr

Hier noch ein schon beim Onlineprojekt Gefallenendenkmäler (dort allerdings fälschlich als Gleidinger) verzeichnetes Grab vom Französischen Kirchhof in der Liesenstraße:

Dem Gedächtnis:
Curt Gleiniger
Cand. d. höh. Lehramtes
Einj. Gefr. d. 1. Garde Rgts. z. F.
* 9. 7. 1888 zu Berlin
+ 4. 6. 1915 zu Jaroslau.

Dort sind noch bestattet:

der Kgl. Oberbibliothekar Dr. Theodor Gleiniger, * 11. Januar 1851, + 11. Januar 1900.

Rosalie Gleiniger geb. Eccard, * 11. November 1858, + 21. Oktober 1947.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Werner Rötelmann

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Familienforschung allgemein, Politik, Friedhöfe // 08:00 Uhr

Hier ein weiteres Grab vom Französischen Kirchhof in der Liesenstraße, das allerdings beim Onlineprojekt Gefallenendenkmäler bisher fehlt:

Dem Gedächtnis
unseres geliebten Sohnes und Bruders
Werner Rötelmann

Leutnant d. R.
geb. 1. August 1891
gefallen 3. September 1916 bei le Forest.

Außerdem sind hier noch bestattet:

Magdalene Rötelmann geb. Rosenfeld, * 12. November 1864, + 1. Januar 1921.

Hugo Rötelmann, * 21. September 1855, + 10. April 1932.

Charlotte Rötelmann, * 29. August 1888, + 21. September 1963.

Katharina Rötelmann, * 1. September 1889, + 15. Juli 1967.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Werner Souchay

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Familienforschung allgemein, Politik, Friedhöfe // 08:00 Uhr

Dieses Grab

verzeichnet

Werner Souchay

im Kriege vermißt

30. Juni 1894 16. Aug. 1916

Verzeichnet ist es im Onlineprojekt Gefallenendenkmäler.

Desweiteren sind hier noch bestattet:

Paul Souchay 26. Mai 1849 14. Dec. 1900

Helene Souchay geb. Koch 6. Febr. 1860 21. März 1930

Dienstag, 15. Juli 2014

Kurt Guiard

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Familienforschung allgemein, Politik, Friedhöfe // 22:08 Uhr

Das folgende Grab befindet sich auf dem Französischen Kirchhof in der Liesenstraße:

Die Inschrift lautet:

Hier ruhet in Gott unser lieber einziger Sohn
der Kriegsfreiw-Unteroffz. u. Off. Asp. Inh. d. E. K. II.
Kurt Guiard
Feld. Art. Reg. 271. III. 9. geb. 7. II. 1894 Berlin
verw. 5. XII. 17. Hendecourt, gest. 12. I. 18. Auberchicourt

Kurt Guiard ist zwar nicht in der Datenbank des Volksbundes zu finden, aber beim Onlineprojekt Gefallenendenkmäler und in den Verlustlisten (hier allerdings unter dem Datum 7. Februar). Beim Onlineprojekt Gefallenendenkmäler findet man inzwischen auch Herbert und Harry Kappel, aber nicht Johannes Roofs.

Die Namen der übrigen in der Grabstätte begrabenen Personen fehlen entweder oder sind kaum lesbar.

Sonntag, 29. Juni 2014

Herbert und Harry Kappel

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Familienforschung allgemein, Politik, Friedhöfe // 21:45 Uhr

Diesen riesigen Stein (er dürfte mindestens drei Meter hoch sein) ließ jemand für seine beiden Söhne setzen (Hedwigs-Kirchhof Liesenstraße Abt. II):

Die Inschrift lautet:

Den Heldentod fuers Vaterland starben meine beiden geliebten Soehne

Herbert L. Kappel, Leut. d. Landwehr, geb. 5. Juni 1879, gef. 15. Aug. 1915

Harry L. Kappel, Lt. d. R., Komp. Führer, geb. 6. Maerz 1884, gef. 20. Sept. 1915.

Auch diese beiden sind in der Datenbank des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, beim Onlineprojekt Gefallenendenkmäler und in den bisher erfaßten Verlustlisten des Ersten Weltkrieges nicht vorhanden. Insofern mögen diese Einträge in meinem blog sogar dazu beitragen, daß jemand hier Informationen über ansonsten unbekannte Gefallene des Ersten Weltkrieges findet. Vielleicht werde ich sie nach Abschluß an das Onlineprojekt Gefallenendenkmäler melden.

Sonnabend, 28. Juni 2014

Johannes Roofs

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Familienforschung allgemein, Politik, Friedhöfe // 21:25 Uhr

Heute jährt sich zum 100. Male der Tag des Attentats von Sarajevo. Ich nehme dies zum Anlaß, heute und in den folgenden Tagen Photographien einiger Grab- und Gedenksteine von Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu zeigen, die mir auf den nahegelegenen Kirchhöfen in der Liesenstraße begegnet sind.

Es handelt sich also um eine ganz zufällige Auswahl von Kriegstoten, zu denen ich keinerlei Verbindung habe, außer daß ich mehr oder weniger täglich auf dem Weg von und zur Kita mit meinem Töchterchen in der Nähe ihrer Gräber oder Gedenksteine vorbeigehe.

Der erste Gedächtnisstein ist der für Johannes Roofs (Hedwigs-Kirchhof Liesenstraße Abt. II):

Er trägt die Inschrift:

“Zum Gedächtnis an Kriegsfrw. Johannes Roofs, * 8. Jan. 1895, gef. 10. Aug. 1917 bei Farsani in Rumänien.”

In der Datenbank des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist er nicht verzeichnet, ebensowenig beim Onlineprojekt Gefallenendenkmäler und auch in den bisher erfaßten Verlustlisten des Ersten Weltkrieges fehlt er.

In dem Grab bestattet ist Franz Roofs, * 4. Febr. 1859, + 20. Juli 1925, wahrscheinlich der Vater.

Sonnabend, 12. April 2014

Weg mit den Blumen!

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Politik // 11:37 Uhr

Eigentlich sieht das doch ganz hübsch aus:

Diese Gestaltung der Baumscheiben in der Schwartzkopffstraße ist dem Grünflächenamt in Mitte aber offenbar ein Dorn im Auge, wie folgende Aushänge erkennen lassen:

Worin die erhöhte Unfallgefahr gegenüber vom Bezirksamt geduldeten Pflanzkübeln bestehen soll, ist mir nicht ersichtlich. Vielleicht stört es einfach, daß die Bürger die Sache selber in die Hand nehmen und nicht brav warten, bis ihnen ein Quartiersmanagement den behördlich gelenkten Segen bringt?

In der Schwartzkopffstraße ist hingegen wahrscheinlich geplant, anschließend die Baumscheiben vom Grünflächenamt nach dem Vorbild der Pflugstraße gestalten zu lassen:

Donnerstag, 20. Februar 2014

Kinder bei der Deutschen Bahn offenbar unerwünscht

Von: Markus // Kategorie: Politik, Verkehr // 11:30 Uhr

Die Meldungen zum neuen ICE der Deutschen Bahn sind widersprüchlich.

Laut Tagesspiegel gibt es dort gar kein Kleinkindabteil: “An einfache Dinge wie ein Kinderabteil hat dagegen niemand gedacht.”

Die Süddeutsche hingegen berichtet: “Neues gibt es auch für Eltern mit Kleinkindern. Es gibt ein Abteil mit acht Plätzen (bisher sechs). Zuschauer beim Wickeln und Stillen inbegriffen. Denn fast jeder Passagier, der aus der zweiten Klasse ins Bord-Bistro möchte, muss sich seinen Weg zukünftig durchs Kleinkindabteil bahnen.”

Was nun auch richtig sein mag: An der Beförderung von Kindern ist die Deutsche Bahn offenbar nicht interessiert. Kein Wunder, sie zahlen in Begleitung ihrer Eltern ja auch nichts. Da muß sich bemühen, daß möglichst wenig Eltern mit Kindern fahren. So ist im ICE 1 kein Platz für Kinderwagen im Abteil, im Neige-ICE muß man vom Kleinkindabteil bis zur Toilette mit Wickeltisch durch drei ganze Waggons hindurch, und jetzt will man sie offenbar durch das gänzliche Fehlen eines Kleinkindabteiles abschrecken oder zumindest dafür sorgen, daß die Fahrgäste, die von der zweiten Klasse in den Speisewagen wollen bzw. von dort zurückkommen, regelmäßig schlafende Kinder aufwecken.

Brauchbar ist im übrigen eigentlich nur das Kleinkindabteil im ICE 2 mit acht Plätzen und Raum für zwei Kinderwagen.

Montag, 30. Dezember 2013

Onkel Otto (173)

Von: Markus // Kategorie: Familienforschung Röhling // 15:55 Uhr

Heute jährt sich zum 173. Male der Geburtstag von Otto Wenzel. Leider fehlt mir die Zeit, dieses blog durch eine neue Quelle zu Onkel Ottos Leben zu bereichern, aber selbstverständlich werden wir wie jedes Jahr den Geburtstag in festlicher Runde begehen.

Sonntag, 24. November 2013

Service

Von: Markus // Kategorie: Berlin, Brandenburg, Verkehr // 20:32 Uhr

Früher gab es an den Bahnhöfen Nordbahnhof und Gesundbrunnen Verkaufsstellen der S-Bahn. Heutzutage gibt es dort “DB-Service-Stores”. Als unbedarfter Bahnfahrer denkt man dabei eigentlich an etwas Positives. Das ist aber offenbar etwas naiv.

Am letzten Mittwoch wollte ich nach Zehdenick fahren. Als ich in Gesundbrunnen ankam, erfuhr ich, daß wegen eines Bombenfundes in Oranienburg der Verkehr von Regional- und S-Bahn unterbrochen sei. Da ich dadurch nicht mehr rechtzeitig nach Zehdenick gekommen wäre, brach ich meine Reise ab. Wie nun die Fahrkarte zurückgeben?

Da mußte ich dann erfahren, daß man in einem Service-Store keine Fahrkarten zurückgeben kann, sondern nur in einer S-Bahn-Verkaufsstelle. Also eine ganz neuartige Interpretation des Service-Gedankens durch die Deutsche Bahn. Es gibt zwar Brötchen und Zeitschriften, aber Fahrkarten kann man nicht zurückgeben.

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