La gare des aïeux

Ein Netztagebuch zu Familienforschung, Verkehr und allem anderen

Personenstandsrechtsreformgesetz

Sonntag, 11. Oktober 2009 5:36 pm

Personenstandsrechtsreformgesetz“, wieder mal einer dieser mehr oder weniger sperrigen Gesetzesnamen. Name hin oder her, mit Hilfe dieses Gesetzes, seit dem 1. Januar 2009 in Geltung, konnte ich jetzt zum ersten Mal auch in der eigenen Familie Fortschritte bei der Suche nach Verwandten machen. Zuvor waren die Bestimmungen des Gesetzes, die die älteren Personenstandsregister den zuständigen Archiven überantworten, schon bei einigen Aufträgen von Nutzen gewesen.

Im vorliegenden Fall geht es um die Nachfahren meiner Urgroßtante Frauke Meinecke geb. Peters. Die in der Familie überlieferten Informationen hatten mir es bisher nicht erlaubt, mich erfolgreich auf die Suche nach den Nachfahren zu machen, und die Gesetzeslage machte es unmöglich, an die Personenstandsregister zu kommen. Jetzt aber bin ich mit Hilfe von Standesamtseinträgen aus Emden und Hannover und Meldeunterlagen aus Hannover ein großes Stück weitergekommen. Zusammengestellt habe ich die mir bekannten Angaben hier.

Nunmehr bin ich also auf der Suche nach zwei Vettern und einer Cousine zweiten Grades meiner Mutter:

  • Herbert Kolter (* 1923)
  • Hannelore Meinecke (* 1924)
  • Horst Meinecke (* 1946)

Ich hoffe, ich kann bald noch mehr über die drei bzw. ihre Nachfahren ausfindig machen.

Abgelegt unter: Familienforschung Peters
Posted By: Markus

Urgroßeltern

Montag, 20. Oktober 2008 7:51 pm

Immer wieder stelle ich fest, wie gewinnbringend es doch ist, Informationen über die eigene Familie in diesem blog oder in Datenbanken wie Gedbas oder Worldconnect zu veröffentlichen. Kürzlich hat sich bei mir jemand gemeldet, dessen Frau eine Urenkelin von Georg Franz Friedrich Papendieck ist, einem Bruder meines Urgroßvaters Otto Papendieck (also meine Cousine dritten Grades). Ich nehme dies zum Anlaß, hier ein Bild meiner Urgroßeltern Otto Papendieck (1852–1909) und Pauline geb. Hornig (1858–1933) einzustellen, das 1904 anläßlich ihrer Silberhochzeit aufgenommen wurde:

In der nächsten Zeit werde ich einmal zusammenstellen, welche Informationen ich noch über die anderen Geschwister von Otto Papendieck besitze. Vielleicht melden sich dann ja noch mehr Verwandte.

Aber natürlich habe ich nicht nur zwei, sondern insgesamt acht Urgroßeltern. Von Albert Röhling (1836–1908) und Adelheid Wenzel (1842–1874) besitze ich leider kein Bild, aber von den vier Urgroßeltern mütterlicherseits.

Das hier sind meine Urgroßeltern Albertus Peters (1852–1927) und Gesina Rademaker (1855–1931) aus Emden:

Und das hier meine Urgroßeltern Franz Albert Karbe (* in Sonnenberg Kr. Ruppin am 25. September 1864, + in Erfurt am 26. September 1950) und Leonie Gaugler (* in Weißenburg im Elsaß am 19. April 1877, + in Erfurt  am 22. August 1951):

Außerdem sind auf dem Bild noch zusehen die Kinder Louise (1895–1981), Selma (1899–1971, meine Großmutter) und Markus (1905–1912).

Abgelegt unter: Familienforschung Papendieck, Familienforschung Peters, Familienforschung Karbe
Posted By: Markus

Meine Photoapparate (IV)

Sonntag, 25. Mai 2008 8:54 am

Jetzt wird es langsam spannend. Denn im Format 6×9 cm sind auch Kontaktabzüge schon zu gebrauchen. Und solche Bilder macht diese Bessa mit Entfernungsmesser (wenn man nicht die Maske für 4,5×6 cm einlegt, was ich nach einem einmaligen Ausprobieren nie mehr getan habe):

Die Kamera ist genial konstruiert und zum Mitnehmen sehr praktisch. Obwohl das Negativformat etwa sechsmal größer als bei der Pentax MX ist, wiegt sie genausoviel wie die MX mit Normalobjektiv und ist zusammengeklappt schön flach. Bis auf die Verriegelung des Kamerabodens im eingeklappten Zustand funktioniert alles ganz hervorragend. Ich benutze die Bessa dann, wenn es nichts Größeres sein kann und kein Wechselobjektiv vonnöten ist.

Der Apparat stammt übrigens von einem im Krieg gefallenen Vetter meiner Mutter, Walter Barghoorn. Sie ist meine einzige Kamera mit familiengeschichtlichem Hintergrund.

Abgelegt unter: Familienforschung Peters, Photographie
Posted By: Markus

Emden (I)

Sonnabend, 29. September 2007 5:15 pm

Aufmerksame Verwandte werden sich gewundert haben, warum es in der Spalte am rechten Rand keine Kategorie “Familienforschung Peters” gibt. Und in der Tat habe ich zu den Vorfahren meines aus Ostfriesland, genauer gesagt aus Emden, stammenden Großvaters bisher nichts geschrieben, obwohl ich seinerzeit die entsprechende Kategorie gleich eingerichtet habe.

Leider fristet dieser Familienzweig im Rahmen meiner Familienforschung seit längerem ein wenig beachtetes Dasein, was nicht zuletzt daran liegt, daß er so gut erforscht ist. Ich will aber in der Zukunft doch versuchen, ihm hin und wieder einen Eintrag zu widmen, und dies v.a. dadurch, daß ich Bilder aus dem alten Emden vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zeige und diesen einige familiengeschichtliche Notizen anfüge.

Ich beginne mit einer Luftaufnahme von Emden. Am unteren Bildrand liegt die Altstadt (ganz am Rand etwa in Bildmitte ist die Klunderburg zu erkennen), dahinter der Ratsdelft, in der Mitte des Bildes das Rathaus und die Gasthauskirche. Am oberen Rand in der Bildmitte ist das große Gebäude des seinerzeit weltgrößten Telegraphenamtes, in der rechten oberen Ecke der Falderndelft zu erkennen, in der linken oberen Ecke der Stadtgraben.

Wie sieht es nun mit den familiengeschichtlichen Bezügen aus? Schon lange ist es her, daß im Rathaus mein Vorfahr Peter Celos amtierte, denn damals verwüstete noch der Dreißigjährige Krieg das Land. Ganz anders beim Telegraphenamt: Dort begann mein Großvaters Albertus Peters (1892–1934) seine Laufbahn als Telegraphenbeamter.

Dem Eingeweihten sind auch die Kleine Osterstraße und der Apfelmarkt erkennbar. In der Kleinen Osterstraße 25/26 (Ecke Apfelmarkt) befanden sich Haus und Werkstatt meines Urgroßvaters Albertus Peters (1852–1927) und dort wuchs mein Großvater auf. Zur Verdeutlichung habe ich auf dem folgenden Ausschnitt die Lage des Hauses mit einem Kreis markiert:

Ebenfalls in der Kleinen Osterstraße, aber etwas weiter westlich (also auf dem Bild links unterhalb) befand sich das Haus meines Großonkels, des Schlossermeisters Heyo Peters (1884–1950). Und diesem in etwa gegenüber, also ungefähr unterhalb des Kreises, die Nr. 18, in der meine Ururgroßeltern, der Malermeister Johann Friedrich Peters und Swaantje Loesing (beide 1816–1891), gewohnt hatten.

Weiter sei noch das Haus Neutorstr. 22 erwähnt, in dem Tante Tini Beeneken (1894–1987; eine Art Adoptivgroßtante) und ihre Schwestern Anni und Rini ihren Tabakladen hatten, wie zuvor schon ihr Vater. Die Neutorstraße ist die Straße, die vom Rathaus Richtung Norden (also nach links) verläuft, die Nr. 22 befand sich in etwa unterhalb des Kreises.

Ganz am oberen Rand des Bildes, am Rande der alten Stadt (in der Straße “Am Sandpfad” schräg gegenüber der Synagoge), erkennt man das Paulinenstift, benannt nach Pauline Dirksen geb. van Wingene (1809–1858), Frau des Mathematikers Enne Heeren Dirksen (1788–1850) und Tochter von Eberhard van Wingene (1784–1862), des letzten männlichen Vertreters der im 16. Jahrhundert von Ronse in Flandern nach Emden geflüchteten Familie van Wingene, die auch zu meinen Vorfahren zählt.

Abgelegt unter: Familienforschung Peters
Posted By: Markus
 

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