La gare des aïeux

Ein Netztagebuch zu Familienforschung, Verkehr und allem anderen

Der Siebenjährige Krieg (XI)

Sonntag, 15. August 2010 6:02 pm

Es ist schon einige Zeit her, daß ich mich zuletzt bemüht habe, dem Verlauf des Siebenjährigen Krieges mit 250jähriger Verspätung zu folgen.

Ich schaffe es auch heute nicht, den Verlauf von der Schlacht bei Hochkirch bis zur Schlacht bei Liegnitz darzustellen, insbesondere die Schlacht von Kunersdorf (1759), aber ich möchte es dennoch nicht versäumen, an die Schlacht von Liegnitz zu erinnern, die heute vor 250 Jahren stattfand, und in deren Folge, wie schon einmal erwähnt, zwei meiner Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großonkel zu Tode kamen, Christian und Gottfried Rosenberg, die am 29. August bzw. 2. September 1760 in Breslau an den in der Schlacht bei Liegnitz erlittenen Verletzungen starben.

Beide gehörten wohl zum Regiment Prinz Ferdinand. Fontane schreibt zu diesem Regiment und insbesondere zu dessen Beteiligung an der Schlacht von Liegnitz im Band 1 seiner “Wanderungen” im Kapitel “Das Regiment Prinz Ferdinand während des Siebenjährigen Krieges”:

Die voraufgehenden beiden Schlesischen Kriege gaben dem Regimente nur zweimal Gelegenheit, sich zu bewähren; es focht bei Chotusitz (Czaslau) am 17. Mai 1742 und bei Kesselsdorf am 15. Dezember 1745. Weitere Details werden nicht berichtet.

Auch die Nachrichten über die Beteiligung des Regiments an den Schlachten des Siebenjährigen Krieges fließen nicht reichlich.

1756 waren die Grenadiere mit bei Lowositz (1. Oktober); die Musketierbataillone befanden sich unter den Truppen, die zur Einschließung des Lagers bei Pirna zurückgeblieben waren. Hier blieben sie bis zur Kapitulation der Sachsen am 15. Oktober.

1757, im Mai und Juni, lag das Regiment vor Prag, an der Belagerung der Festung teilnehmend. Am 7. September fochten die Grenadiere bei Moys (wo Winterfeldt fiel), die Musketiere in der Schlacht bei Breslau am 22. November. Bei Leuthen, 5. Dezember, war das ganze Regiment.

1758 teilten sich die Bataillone; das eine war bei der Belagerung von Ollmütz, das andere gehörte mit zur Bedeckung des großen Munitionstransportes für die Belagerer. Dieser Teil des Regiments wurde bei Domstädtel angegriffen, verteidigte sich aber mit so viel Bravour, daß ein Teil der Wagen gerettet wurde.

1759 wird das Regiment nicht genannt. Es scheint also ebensowenig wie bei Zorndorf und Roßbach (1758), so auch bei Kunersdorf nicht mit engagiert gewesen zu sein.

1760 ist das Glanzjahr des Regiments. Die Grenadiere wurden bei Landeshut, 23. Juni, unter Fouqué nahezu aufgerieben, der Rest in Gefangenschaft geschleppt; die Musketiere fochten am 15. August in der Schlacht bei Liegnitz und scheinen, neben dem Regiment Anhalt-Bernburg, den Hauptanteil am Siege gehabt zu haben. Der König verlieh allen Capitänen den Pour le mérite, dazu ein Geschenk von 100 Friedrichsdor. Namentlich dies letztere, bei den damaligen Kassenzuständen, deutet darauf hin, daß es dem Regiment an diesem Tage gelungen sein mußte, sich die Zufriedenheit des Kriegsherrn in einem besonders hohen Grade zu erringen. Andererseits (auch das mag Erwähnung finden) werden nicht viele in der Lage gewesen sein, von dieser besonderen Huld des Königs Nutzen zu ziehen, denn es heißt in aller Kürze: “Die Musketierbataillone waren beinah völlig ruiniert worden.”

Die Schlacht bei Liegnitz war die einzige, die dem Regimente zu besonders ruhmreicher Betätigung Gelegenheit gab. Es mag deshalb gestattet sein, bei dieser überhaupt glänzenden und zugleich poetisch-eigentümlichen Aktion einen Augenblick zu verweilen und eine kurze Schilderung derselben zu geben.

“Es war eine ungemein schöne Sommernacht. Der gestirnte Himmel hatte kein Wölkchen, und kein Lüftchen wehte. Niemand schlief. Die Soldaten hatten sich zwar mit ihrem Gewehr im Arm gelagert, allein sie waren munter, und da sie nicht singen durften, so unterhielten sie sich mit Erzählungen. Die Offiziere gingen spazieren, und die Generale ritten umher, um alles Nötige zu beobachten. Was den König angeht, so hat Gleim die Situation gegeben:

Auf einer Trommel saß der Held,
Und dachte seiner Schlacht,
Den Himmel über sich zum Zelt,
Und um sich her die Nacht.

Es fing eben an zu dämmern, als sich Laudon näherte, der mit seiner 30 000 Mann starken Armee den linken Flügel der Preußen im Lager angreifen wollte. Bald aber wurd er mit Erstaunen gewahr, daß er die ganze Armee des Königs vor sich habe, dessen zweites Treffen auch sogleich auf ihn losfiel und ihn von einer in der Nacht aufgeführten Batterie her begrüßte. Das erste Treffen hatte Friedrich zur Beobachtung Dauns bestimmt, der seinem rechten Flügel gegenüberstand. Laudon, auf die Unterstützung seines Oberfeldherrn rechnend, wich dem Kampfe nicht aus, sondern bot den Preußen die Spitze und überließ den Ausgang der Tapferkeit seiner Truppen und dem ihn so oft begleitenden Glück. Er ließ seine Kavallerie vorbrechen, sah aber, daß diese zurückgeworfen und in die Moräste getrieben wurde. Nun erst ging unsere Infanterie vor und schlug nach einem hartnäckigen Kampfe (an dem die Regimenter Prinz Ferdinand und Anhalt-Bernburg in erster Reihe teilgenommen zu haben scheinen) die österreichische Infanterie aus dem Felde. Die letztere machte noch den Versuch, mit einer ganzen Kolonne durch das vor der preußischen Front gelegene Dorf Panthen zu rücken, allein die Unseren steckten es durch Haubitzgranaten in Brand und zwangen den Feind, das Gefecht auf den linken Flügel einzuschränken.

Daun, auf dessen Erscheinen Laudon gerechnet hatte, kam ohne sonderliches Verschulden zu spät, da der Wind so stand, daß der Kanonendonner nicht gleich anfangs gehört wurde, trotzdem die Entfernung nur eine gute halbe Meile betrug.

Laudon, der alles getan und sich persönlich der größten Gefahr ausgesetzt hatte, zog sich nun zurück und überließ dem Könige das Schlachtfeld. 6000 Österreicher waren gefangen, 4000 tot oder verwundet; dabei waren ihnen 23 Fahnen und 82 Kanonen verlorengegangen. Bei Friedrichs Heere zählte man 1800 Tote und Verwundete, die zu erheblichem Teil auf die beiden genannten Regimenter entfielen.

Die Auszeichnungen, die dem Regimente Prinz Ferdinand zuteil wurden, hab ich bereits namhaft gemacht. Anders, aber nicht geringer war der Lohn, der dem Regiment Anhalt-Bernburg zufiel. Dieses Regiment hatte sich kurz vorher bei der Belagerung von Dresden (wo es bei einem Ausfall des Feindes zurückgeschlagen worden war) die Ungnade des Königs zugezogen, und die gemeinen Soldaten hatten zur Strafe die Seitengewehre, die Unteroffiziere und Offiziere die Huttressen verloren. Dies ward als ein solcher Schimpf empfunden, daß das ganze Regiment entschlossen war, bei nächster Gelegenheit die verlorene Ehre wieder zu erkämpfen oder zugrunde zu gehen. Diese nächste Gelegenheit war: Liegnitz. Der König, dem nichts entging, hatte gesehen, welche Opfer gebracht worden waren. Nach der Blutarbeit ritt er bei dem Regiment vorbei. Die Offiziere schwiegen, vier alte Soldaten aber fielen dem König in den Zügel, umfaßten seine Knie und flehten um die verlorne Gnade. ‘Ja, Kinder, ihr sollt sie wieder haben, und alles soll vergessen sein!’ Noch am selben Tage erhielten die Soldaten ihr Seitengewehr und die Offiziere ihre Tressen zurück.

Die Schlacht bei Liegnitz hatte nur zwei Stunden gedauert. [Fußnote: Am hundertjährigen Gedächtnistage der Schlacht bei Liegnitz ist auf einem Höhenzuge in der Nähe des Dorfes Panthen — wie es heißt, an ebender Stelle, wo sich der König während der Schlacht aufhielt — eine Erinnerungssäule errichtet worden. Sie ist von Granit, trägt zunächst einen Teller, auf diesem ein Kapitell in Form eines umgestülpten Topfes und auf dem Kapitell einen Adler von geringer Schönheit. Das Ganze mehr gut gewollt als gut getan. Die Inschrift lautet: “Zur Erinnerung an den 15. August 1760.” Dorf Panthen liegt links in der Tiefe; nach rechts hin ein Wäldchen, das schon in der Schlacht — wiewohl keiner der jetzt darin wachsenden Bäume bis 1760 zurückreicht– eine Rolle gespielt haben soll. — In Entfernung einer Meile nach Osten zu zieht sich ein gegenübergelegener, die ganze Gegend beherrschender Höhenzug, auf ihm Schloß und Kirche von Wahlstatt, letztere ein prächtiger Rokokobau, weithin sichtbar und wie der point de vue, so zugleich auch die Hauptzierde der Umgebung von Liegnitz.  Um fünf Uhr früh war alles vorüber. Um neun Uhr marschierte bereits die ganze Armee den Russen unter Tschernyschew entgegen. Noch am selben Tage wurden drei Meilen zurückgelegt.] Um fünf Uhr früh war alles vorüber. Um neun Uhr marschierte bereits die ganze Armee den Russen unter Tschernyschew entgegen. Noch am selben Tage wurden drei Meilen zurückgelegt.”

Archenholz, dem die vorstehende Schlachtschilderung im wesentlichen entlehnt ist, tut des Regimentes Prinz Ferdinand — dessen glänzende und ausschlaggebende Beteiligung an der Liegnitzer Affaire historisch feststeht — nicht Erwähnung. Überhaupt gehört unser Ruppiner Regiment nicht zu denen, die seitens dieses trefflichen Geschichtsschreibers (dessen Darstellung des Siebenjährigen Krieges ich bei dieser Gelegenheit erneut mit dem allergrößten Interesse gelesen habe) bevorzugt worden sind. Die Regimenter Itzenplitz und Manteuffel, Schwerin und Winterfeldt, Prinz Heinrich und Anhalt-Bernburg, vor allem das Regiment Forcade werden wiederholentlich genannt, auch andere noch, aber dem Regiment Prinz Ferdinand ist nicht eine Zeile gewidmet. Die Billigkeit erheischt, hinzuzusetzen, daß mit Ausnahme der Liegnitzer Schlacht die Aktion des Regiments nirgends eine hervorragende gewesen zu sein scheint. 1761 war es noch in Polen und Pommern, namentlich vor Kolberg, tätig; 1762 nahm es an der Belagerung von Schweidnitz teil. Dann kam der Frieden. Über das Garnisonleben, das nun eintrat, sprech ich erst weiterhin, davon ausgehend, daß die Formen dieses Lebens nach der Rheincampagne nicht wesentlich anders waren als nach dem Siebenjährigen Kriege.

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Stollenrezepte

Sonnabend, 13. Dezember 2008 6:47 pm

Letztes Jahr konnte ich keinen Stollen backen, weil meine Abschrift des Stollenrezeptes meiner Großmutter Selma Peters geb. Karbe verschwunden war und auch die Vorlage bei meiner Mutter nicht auffindbar. Nachdem dieses Jahr meine Mutter und ihre Schwester ihre Rezeptarchive durchsucht haben, ist das gesuchte Rezept wieder aufgetaucht (soweit ich dies aus meiner Erinnerung sagen kann, es sind nämlich mehrere Stollenrezepte meiner Großmutter überliefert). Es wurde 1958 von meiner Großmutter auf der Rückseite eines Briefes vom 10. Dezember 1956 an ihre Tochter Gesine notiert.

Ich hoffe, daß ich in Zukunft dieses Rezept immer in meinem blog finden kann, wenn der Zettel mal wieder weg ist. Jeder ist natürlich auch zum Nachbacken eingeladen. Das Besondere an diesem Rezept ist der relativ hohe Buttergehalt.

Umgerechnet auf 1 Pfund Mehl (das Original ist für 2 Pfund) besteht der Stollen aus folgenden Zutaten:

500 g  Mehl

150 g  Butter

175 g  Zucker

etwas Salz

125 g  Rosinen

65 g  Mandeln

Zitronat

mindestens 15 g Hefe (ich nehme einen Würfel, also 42 g)

Milch, “soviel der Teig annimmt” (ich nehme 150 ml)

Verarbeitung wie bei Hefeteig üblich. Ich backe 1 Stunde auf Stufe 2. Auf dem fertigen, noch heißen Stollen wird mit dem Pinsel Butter verstrichen (ich nehme 100 g) und der Stollen anschließend mit Puderzucker bestreut. Die Rosinen ersetze ich manchmal durch Orangeat und Zitronat.

In der Küche geht jetzt gerade der dritte Stollen.

Das am 10. Dezember 1956 von meiner Großmutter als “mein altes Stollenrezept” mitgeteilte Rezept lautet übrigens wie folgt:

4 Pfd. Mehl

1 Pfd. Butter

1 Pfd. Zucker

1 Pfd. Rosinen

1/2 Pfd. Mandeln

1/4 Pfd. Talg

3/4 l Milch

reichlich Hefe (mindestens 30 g  pro Kilo Mehl)

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Urgroßeltern

Montag, 20. Oktober 2008 7:51 pm

Immer wieder stelle ich fest, wie gewinnbringend es doch ist, Informationen über die eigene Familie in diesem blog oder in Datenbanken wie Gedbas oder Worldconnect zu veröffentlichen. Kürzlich hat sich bei mir jemand gemeldet, dessen Frau eine Urenkelin von Georg Franz Friedrich Papendieck ist, einem Bruder meines Urgroßvaters Otto Papendieck (also meine Cousine dritten Grades). Ich nehme dies zum Anlaß, hier ein Bild meiner Urgroßeltern Otto Papendieck (1852–1909) und Pauline geb. Hornig (1858–1933) einzustellen, das 1904 anläßlich ihrer Silberhochzeit aufgenommen wurde:

In der nächsten Zeit werde ich einmal zusammenstellen, welche Informationen ich noch über die anderen Geschwister von Otto Papendieck besitze. Vielleicht melden sich dann ja noch mehr Verwandte.

Aber natürlich habe ich nicht nur zwei, sondern insgesamt acht Urgroßeltern. Von Albert Röhling (1836–1908) und Adelheid Wenzel (1842–1874) besitze ich leider kein Bild, aber von den vier Urgroßeltern mütterlicherseits.

Das hier sind meine Urgroßeltern Albertus Peters (1852–1927) und Gesina Rademaker (1855–1931) aus Emden:

Und das hier meine Urgroßeltern Franz Albert Karbe (* in Sonnenberg Kr. Ruppin am 25. September 1864, + in Erfurt am 26. September 1950) und Leonie Gaugler (* in Weißenburg im Elsaß am 19. April 1877, + in Erfurt  am 22. August 1951):

Außerdem sind auf dem Bild noch zusehen die Kinder Louise (1895–1981), Selma (1899–1971, meine Großmutter) und Markus (1905–1912).

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Vorfahren und Verwandte im Lande Ruppin

Dienstag, 26. August 2008 11:49 pm

Der folgende Text ist eine leicht überarbeitete Fassung des bisher unter http://www.ogygia.de/orte/sonnenbe.htm verfügbaren Textes (letzter Stand vom 1. Januar 2002).

Das folgende Bild zeigt die Kirche in Sonnenberg aus Richtung Osten.

Mein Urgroßvater Franz Karbe

Mein Urgroßvater Franz Albert Karbe wurde am 25. September 1864 in Sonnenberg Kr. Ruppin geboren. Vermutlich mit Beginn seines Militärdienstes verließ er seinen Heimatort und hat, von Besuchen in der Heimat abgesehen, sein Leben fernab verbracht. Bekannt ist, daß er während seiner zwölfjährigen Militärzeit u.a. in Aurich stationiert war, spätestens zur Zeit seiner Heirat mit Leonie Gaugler (3. Januar 1895) in Weißenburg im Elsaß. Anschließend erhielt er in Frankfurt a/M. eine Ausbildung als Postbeamter. Lange Jahre war er dann in Schiltigheim tätig. Nachdem das Elsaß nach dem ersten Weltkrieg an Frankreich gefallen war, kam Franz Karbe nach Erfurt, wo er am 26. September 1950 starb.

Seine Eltern und Geschwister

Die Eltern des Franz Karbe waren Carl Friedrich Karbe (* in Sonnenberg am 17. Januar 1833, + in Sonnenberg am 9. April 1908) und Friederike Wilhelmine Gaedicke (* in Keller am 8. März 1835, + in Sonnenberg am 19. Juni 1922). Der Vater war Büdner, Handelsmann, Gastwirt und Musikus in Sonnenberg. Die Büdnerstelle, obwohl zu ihr immerhin auch noch etwa 10 Morgen Acker gehörten, konnte die Familie nicht ernähren. Allerdings arbeitete Carl Friedrich Karbe nicht wie die meisten Büdner als Landarbeiter, sondern betrieb verschiedene Gewerbe. Er war Handelsmann, besaß also einen kleinen Laden, in dem die wichtigsten Güter des täglichen Bedarfs verkauft wurden. Im selben Raum wurde auch die Gastwirtschaft betrieben, allerdings nur in kleinem Rahmen, da es außerdem noch den eigentlichen Dorfkrug gab. Desweiteren war er Musikus in einer Kapelle, die zu Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen aufspielte. Bereits der Vater Carl Friedrich Karbe (1806–1875) war unter anderem Musikus gewesen, ebenso dessen Vetter Christian Friedrich Karbe. Die musikalische Begabung besaßen ebenso mein Urgroßvater Franz und dessen Bruder Wilhelm Karbe (1877–1972), der ebenfalls Musikus in Sonnenberg war. Welche Instrumente gespielt wurden, ist wenig bekannt. Wilhelm und Franz Karbe spielten Geige, Franz wird während seiner Militärzeit als Hautboist bezeichnet. Daneben wird man vielleicht an Klarinette und Kontrabaß denken können.Von den zehn Geschwistern des Franz Karbe verstarben zwei im Kindesalter, zwei weitere blieben kinderlos. Bei zwei weiteren hatte die Enkelgeneration keine Kinder. Von den übrigen vier leben zahlreiche Nachfahren, viele in den umliegenden Dörfern, ganz wenige nur in Sonnenberg.

Die Großeltern

Die Großeltern sind alle nicht in Sonnenberg geboren, sondern:

  • der Großvater Carl Friedrich Karbe am 4. November1806 in Groß Woltersdorf,
  • die Großmutter Anne Regine Wilhelmine Winkel 1809/10 an einem bisher unbekannten Ort,
  • der Großvater Gottfried Gaedicke am 8. Januar 1778 in Keller und
  • die Großmutter Marie Elisabeth Gottliebe Baumhammel am 24. November 1798 in Rönnebeck.

Die Familie Karbe im Lande Ruppin

Der Urgroßvater Christoph Karbe war wiederum in Sonnenberg geboren, und dort ist die Familie bereits seit dem Jahre 1540 ansässig. 1524 war das Dorf noch wüst, so daß der 1540 erwähnte Augstin Karwe wohl zu den ersten Siedlern gehörte, die sich wieder in Sonnenberg niederließen. Woher er kam, ist nicht bekannt. Ein Verwandtschaft mit der Lehnschulzenfamilie in Zühlen (schon vor 1540 dort ansässig, 1574 zuerst mit einem Barthelmes Karbe genannt) ließ sich durch genetische Tests nicht nachweisen. Höchstwahrscheinlich leitet sich der Familienname Karbe bzw. Karwe von einem der Orte mit demselben Namen ab. Als ein Bewohner dieser Orte im Spätmittelalter an einem anderen Orte zuzog, wurde er dann von den Bewohnern seines neuen Wohnortes nach seinem Herkunftsort genannt. Es kommen hierfür drei Orte in Betracht: Karwe am Ruppiner See, Karwe in der westlichen Prignitz an der mecklenburgischen Grenze und außerdem ein im 15. Jahrhundert wüst gewordenes Karbe bei Strasen in Mecklenburg. Erwähnt sei auch noch, daß Karwe im märkischen Dialekt den Kümmel bezeichnet.

Später breiteten sich verschiedene Zweige der Sonnenberger Karbes in anderen Dörfern der Umgebung aus (z.B. Groß Woltersdorf, Menz, Meseberg), aber auch heute noch leben Namensträger in Sonnenberg. Dies ist einer der ganz seltenen Fälle, in denen derselbe Familienname seit über 460 Jahren durchgehend in einem der Dörfer des Landes Ruppin nachweisbar ist.

Weitere Familien und Orte

Die Vorfahren des Franz Karbe verteilen sich über zahlreiche Dörfer des Landes Ruppin. Im folgenden gebe ich eine unvollständige Auflistung verwandter Familiennamen mit den Orten ihres Auftretens:

  • Binenwalde: Plötz.
  • Dierberg: Gabel, Kersten.
  • Groß Woltersdorf: Briese, Karbe (Karwe), Sommerfeldt.
  • Guten Germendorf: Boddien, Paustian, Schönberg, Schmidt, Sommerfeldt.
  • Häsen: Sommerfeldt.
  • Herzberg: Caspar, Krüger, Kügo (Kyow), Mewes, Rosenberg.
  • Keller: Baumhammel (Boomhammel), Gaedicke, Haacke (Haake), Lahn, Mewes, Rosenberg, Rühs, Schlei (Schley), Schulz, Steinecke.
  • Kerkow bei Löwenberg: Winkel.
  • Klosterheide: Zech.
  • Löwenberg: Krusemarck, Mäckers, Schmidt, Winkel.
  • Menz: Dams, Gabel, Karbe.
  • Meseberg: Paustian, Roßau.
  • Neulögow: Karbe (Karwe), Steinberg.
  • Rönnebeck: Baumhammel (Boomhammel), Dierberg, Gabel, Kersten, Rosenberg.
  • Sonnenberg: Boddien, Gaedicke, Karbe (Karwe), Krause, Krusemarck, Piper, Salms, Schönberg, Winkel.
  • Vielitz: Schneider.
  • Wulkow: Krause, Krusemarck.
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Posted By: Markus

Aufräumen

Montag, 18. August 2008 12:21 pm

Insgesamt habe ich mittlerweile drei Internet-Adressen:

Besonders die letzte Seite ist seit Jahren nur gelegentlich aktualisiert worden und bedarf dringend einer Neugestaltung. Als ersten Schritt werde ich von dort alle Seiten, die nichts direkt mit der Berufsgenealogie zu tun haben, abziehen, und in diesem blog erneut veröffentlichen. Es wundere sich also niemand, wenn er hier in der nächsten Zeit ihm schon Bekanntes liest.

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Aus deutschen Amtsstuben (XXVIII)

Donnerstag, 5. Juni 2008 11:13 am

Gestern bekam ich vom Finanzamt ein Formular für die “Erklärung zur Ermittlung des Ersatzwirtschaftswerts und zur Festsetzung des Grundsteuermeßbetrages auf den 1. Januar 2009 (Veranlagungszeitpunkt)” “für den von [mir] genutzten Betrieb der Land- und Forstwirtschaft in Sonnenberg”. Zum Glück stellte sich heraus, daß ich es nicht ausfüllen muß, weil ich gar keinen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft nutze.

Aber ich weiß jetzt mehr als vorher. Zum einen, daß das Finanzamt in Oranienburg sparsam ist. Denn sie verwenden noch Formulare aus den 90er Jahren. Finde ich gut. Anderswo wären die längst weggeworfen und neue gedruckt.

Aber ich weiß jetzt auch, daß Flächen, auf denen Hopfen und Spargel angebaut werden, von den übrigen landwirtschaftlichen Flächen getrennt ausgewiesen werden müssen (ausgenommen Althopfenflächen), ebenso wie Flächen für den Gemüsebau und manches andere. Kohl ist übrigens kein Gemüse, sondern die entsprechenden Flächen gehören zu den landwirtschaftlichen Flächen, jedenfalls solche, “auf denen Kopfkohl (Weiß-, Rot- und Wirsingkohl), Pflückerbsen und -bohnen im Rahmen der landwirtschaftlichen Fruchtfolge als Hauptkultur angebaut werden”.

Manches will das Finanzamt gar nicht ganz genau wissen, z.B., zu welchem Zweck Bienen gehalten werden. Denn es heißt in den Erläuterungen: “Die Imkerei umfaßt alle Formen der Bienenhaltung, die auf ein wirtschaftliches Ziel gerichtet sind. Dabei ist nicht zu unterscheiden zwischen der Bienenhaltung zur Gewinnung von Honig und Wachs und anderen Formen der Bienenhaltung.” Aber warum bloß müssen die “Wirtschaftsvölker”, die in Kästen leben, und die, die in Körben leben, getrennt ausgewiesen werden? Und warum die Forellenteichwirtschaft getrennt von der übrigen Teichwirtschaft?

Ich kann jetzt auch Geringstland (”Zum Geringstland (Flächen geringster Ertragfähigkeit) gehören unkultivierte jedoch kultivierbare Flächen (z.B. Heide und Moor) sowie Flächen, deren Nutzungsart sich durch Verlust des Kulturzustandes (Ansiedlung von Gehölzen) geändert hat; es ist nur gelegentlich ein Ertrag erzielbar.”) präzise von Unland (”Zum Unland gehören solche Flächen, die auch bei geordneter Wirtschaftsführung keinen Ertrag können; dies gilt auch für Wasserflächen, soweit sie nicht zu einer Nutzung gehören.”) unterscheiden.

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Aus deutschen Amtsstuben (XXVI)

Freitag, 21. März 2008 7:38 pm

Wieder ist mein Wortschatz durch ein Gericht bereichert worden, diesmal um das Wort “Wegfertigung”. In einem Schreiben des Amtsgerichtes Neuruppin heißt es:

Die Verteilung des Versteigerungserlöses beschränkt sich in der Teilungsversteigerung (zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft) auf die Wegfertigung der Verfahrenskosten (§ 109 Abs. 2 ZVG).

Im Zwangsversteigerungsgesetz ist allerdings von Wegfertigung keine Rede. In § 109 steht:

(1) Aus dem Versteigerungserlös sind die Kosten des Verfahrens vorweg zu entnehmen, mit Ausnahme der durch die Anordnung des Verfahrens oder den Beitritt eines Gläubigers, durch den Zuschlag oder durch nachträgliche Verteilungsverhandlungen entstehenden Kosten.
(2) Der Überschuß wird auf die Rechte, welche durch Zahlung zu decken sind, verteilt.

Aber warum sollen denn Beamte nicht mal kreativ sein. Wenn man nicht ab und zu neue Wörter erfände, wäre Rechtspfleger ja wirklich ein langweiliger Beruf.

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Der Siebenjährige Krieg (VII)

Mittwoch, 5. Dezember 2007 12:58 pm

Heute jährt sich zum 250. Mal der Jahrestag der Schlacht von Leuthen, einer der bekanntesten Schlachten des Siebenjährigen Krieges. Nach der Niederlage bei Breslau war es für Friedrich den Großen von entscheidender Bedeutung, die Österreicher wieder aus Schlesien zu vertreiben und so Nachschub und Winterquartier für seine Truppen zu sichern.

Obwohl seine Truppen zahlenmäßig dem Gegner weit unterlegen waren, setzte Friedrich alles auf eine Karte und entschloß sich zum Angriff gegen die Österreicher unter Karl Alexander von Lothringen und unter Daun. Seine Rede an seine Generale und Offiziere am Tage vor der Schlacht beendete er mit den Worten: “Nun leben Sie wohl, meine Herren; in kurzem haben wir den Feind geschlagen, oder wir sehen uns nie wieder.”

Dank seines taktischen Geschickes und der lehrbuchmäßigen Anwendung der “schiefen Schlachtordnung” gelang es ihm, einen glänzenden Sieg über die Österreicher davonzutragen, der Jahrzehnte später noch die Bewunderung Napoleons hervorrufen sollte.

Berühmt ist die Schlacht vor allem durch den “Choral von Leuthen”, “Nun danket alle Gott”, den die preußischen Soldaten nach der Schlacht auf dem Schlachtfeld angestimmt haben sollen.

Ob Vorfahren oder Verwandte dabei waren? Wir wissen es nicht genau, aber das Regiment Prinz Ferdinand (Nr. 34), dessen Kanton u.a. der Kreis Ruppin war und in dem zahlreiche Vorfahren und Verwandte dienten, war jedenfalls an der Schlacht beteiligt. Während wir bei meinen Ur-ur-ur-ur-ur-großonkeln Christian (* 1734) und Gottfried (* 1742) Rosenberg aus Rönnebeck wissen, daß sie 1760 an den in der Schlacht bei Liegnitz erlittenen Verletzungen starben, finden wir bei meinen Ur-ur-ur-ur-ur-großonkeln Jochen Friedrich (* 1737) und Erdmann (* 1744) Karve (Karbe) im Kirchenbuch von Sonnenberg nur den Hinweis “blieb im Kriege 1756–1763″ bzw. “blieb in dem großen Kriege von 1756–1763″. Ob sie aber ebenfalls bei Liegnitz gefallen sind, oder vielleicht bei Leuthen, ob sie dort dabei waren oder nicht, das entzieht sich leider unserer Kenntnis. Aber daß die Angehörigen in den Dörfern des Kreises Ruppin mit Bangen auf die Nachrichten aus dem Krieg und das Schicksal ihrer Angehörigen in der Schlacht gewartet haben, davon können wir ausgehen.

Zwar war die Anzahl der Schlachten im 18. Jahrhundert verglichen mit den Kriegen des 20. Jahrhunderts sehr gering, aber an den wenigen Kampftagen eines Kriegsjahres kamen jeweils Hunderte oder Tausende von Menschen um und aufgrund der lokalen Rekrutierung der einzelnen Regimenter stammten diese Toten dann vielfach aus derselben Gegend. Nach der für das Regiment Prinz Ferdinand sehr verlustreichen Schlacht von Liegnitz etwa muß jedes Dorf im Ruppinschen einen oder mehrere Gefallene zu beklagen gehabt haben.

Zum Schluß noch eine weitere genealogische Anmerkung zu Leuthen: Nur sechs Kilometer nordöstlich lag das Vorwerk Muckerau, ein Schäfereigut, das mein Großonkel Hermann Plass bis 1945 gepachtet hatte.

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Der Siebenjährige Krieg (II)

Montag, 7. Mai 2007 10:50 pm

Gestern jährte sich zum 250sten Mal der Tag der Schlacht bei Prag. Ende April war Friedrich der Große in Böhmen eingedrungen und griff am 6. Mai 1757 die Österreicher an, die eine Stellung östlich von Prag bezogen hatten. Die Preußen errangen den Sieg und begannen anschließend mit der Belagerung Prags.

Die Schlacht wurde von vielen Dichtern besungen, so von Gleim, Arnim oder Fontane (”Schwerin” und “Die Fahne Schwerins”). Der Sieg war vor allem dem Generalfeldmarschall Schwerin zu verdanken. An ihn erinnert eine Inschrift auf dem Obelisken in Rheinsberg:

Den Text der Inschrift finde ich bei Fontane leider nur auf Deutsch:

Der Ehre seines Jahrhunderts und der Schild des Vaterlandes. Er vereinigte alle bürgerlichen und kriegerischen Tugenden. Die Feinde, welche er bekämpfte, konnten ihm ihre Bewunderung nicht versagen. Am 10. April 1741 gewann er die Schlacht bei Mollwitz. Im Jahre 1744 befehligte der die Armee, welche Prag belagerte, und nahm die Festung Ziskaberg. Im Jahre 1756 war er an der Spitze der preußischen Armee, welche durch Schlesien in Böhmen eindrang. Und obgleich das feindliche Heer ihm überlegen war, führte er dennoch einen Angriffskrieg gegen die von Piccolomini befehligten Österreicher. Die Völker, gesichert durch seine Menschlichkeit, verehrten seinen Heldenmut. Die Fahne in der Hand fiel er als Opfer seines Eifers bei Prag am 6. Mai 1757.

Fontane schreibt dazu:

Der Obelisk richtet sich in seiner Kritik in erster Reihe gegen den König, aber an manchen Stellen, und zwar gleichzeitig ausgesprochener Anerkennung unerachtet, doch auch gegen den einen oder andere der berühmtesten Generale. So scheint ihm beispielsweise der schon damals im Volke lebende Glaube, daß “Schwerin mit der Fahne” die Prager Schlacht entschieden habe, vielleicht im Gefühl dessen, was er selbst geleistet hatte, nicht angenehm gewesen zu sein, weshalb er, nachdem er die früheren Taten Schwerins mit großer Wärme des Ausdrucks aufgezählt hat, in ziemlich nüchterner Weise schließt: “Un drapeau à la main il fut la victime de son zèle devant Prague le 6 de mai 1757.” Er rühmt nur den “Eifer”, weiter nichts.

Beteiligt an der Schlacht war das Regiment des Prinzen Ferdinand, zu dessen Kanton der Kreis Ruppin gehörte. Zahlreiche Vorfahren und Verwandte meines Urgroßvaters Franz Albert Karbe haben in diesem Regiment gedient, von den wenigsten allerdings wissen wir Näheres, insbesondere nichts über eine Teilnahme an der Schlacht bei Prag, an der das Regiment, wie an den meisten Schlachten des Siebenjährigen Kriegs, nur einen geringen Anteil hatte. Nur im Jahre 1760, in den Schlachten bei Landshut und Liegnitz, kam ihm eine entscheidende Rolle zu.

Auf alle diese ungenannten Teilnehmer der Schlachten des Großen Königs seien folgende Worte des Prinzen Heinrich auf dem Rheinsberger Obelisken bezogen:

Leurs noms gravés sur le marbre
Par les mains de l’amité,
Sont le choix d’une estime particulière
Qui ne porte aucun préjudice
A tout ceux qui comme eux
Ont bien merité de la patrie
Et participent à l’estime publique.

Der Sieg bei Prag brachte den Preußen nur einen vorübergehenden Vorteil, denn bald drohte neues Ungemach, wie es am Schluß von Fontanes Gedicht “Schwerin” anklingt:

Die Hügel sind erstiegen,
Die Kaiserlichen fliehn,
Doch trauervolles Siegen:
Im Sterben liegt — Schwerin;
Vier Kugeln, erzgegossen,
Sie haben ihn zerfetzt,
Die Fahne, die zerschossen,
Sein Bahrtuch ist sie jetzt.

Die Truppen ziehn vorüber,
Mit dumpfem Trommelschlag,
Solch Tag des Glücks ist trüber
Als mancher Unglückstag;
Wie Wetterwolkenschwere
Sieht man’s am Himmel ziehn,
Sie ziehen vorauf dem Heere,
Sich lagernd über — Kolin.

Doch von der Schlacht bei Kolin, die für die Familiengeschichte ihre ganz spezifische Bedeutung hat, wird erst am 18. Juni zu berichten sein.

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M. le Président

Freitag, 23. Februar 2007 11:46 am

M. le Président Jacques Chirac scheint eine Vorliebe für das Ruppinsche zu besitzen (oder seine Gastgeberin). Letztes Jahr traf sie sich mit ihm in Rheinsberg, heute auf Schloß Meseberg. Beide Orte sind bekanntlich durch den Major von Kaphengst verbunden.

Mehr oder weniger unbeachtet entstand in Meseberg in den letzten Jahren das Gästehaus der Bundesregierung. Wichtige Staatsgäste dürften zwar mit dem Hubschrauber anreisen, trotzdem erhielt die Gegend in den letzten Jahren einige überdimensionierte Straßenneubauten. Straßenneubauten schaffen zwar erwiesenermaßen kaum neue Arbeitsplätze, trotzdem findet auch die Abholzung ganzer Alleen auf Kosten der EU immer wieder ihre Fürsprecher.

Eine schöne Ansicht des Schlosses Meseberg findet man übrigens hier in dem von der Zentral- und Landesbibliothek online bereitgestellten Werk “Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preußischen Monarchie nebst den Königlichen Familien-, Haus-Fideikomiss- und Schatullgütern in naturgetreuen, künstlerisch ausgeführten, farbigen Darstellungen nebst begleitendem Text” (Berlin: Duncker 1857-1883).

In aller Bescheidenheit sei noch angemerkt, daß um 1700 einige meiner Vorfahren namens Paustian und Roßau in Meseberg lebten.

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Posted By: Markus
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