La gare des aïeux

Ein Netztagebuch zu Familienforschung, Verkehr und allem anderen

Wie so oft …

Donnerstag, 7. Februar 2008 10:21 am

… hatten meine Forschungen im Landeskirchlichen Archiv in Nürnberg am 13. Dezember 2007, über die ich endlich wie angekündigt berichten will, weder ein eindeutig positives noch ein eindeutig negatives Ergebnis, sondern machen vielmehr weitere Forschungen notwendig.

In den Kirchenbüchern von Illesheim habe ich zahlreiche Einträge zum Namen Bröschel bzw. Pröschel gefunden, jedoch ohne die Herkunft des Johann Ludwig Pröschel klären zu können. Sicher ist jetzt lediglich, daß es sich bei ihm nicht um den einzigen Sohn des Illesheimer Joseph Pröschel handeln kann, denn im Jahre 1768 heißt es im Illesheimer Kirchenbuch:

Dom Rog. Exaudi et Pentec. [1768] procl. Matthäus Pröschl neuangeh. Windsheim. Unterth. u. Häker, Joseph Pröschls ut supra einziger Sohn erster Ehe led. Standes, u. Anna Doroth. weil. Hoh. Wolfg. Spindlers[?] gewes. Windheim. Bauers zu Berolzheim hinterl. filia unica led. Stds.

Der einzige Sohn des Joseph hieß demnach also Matthäus. Das “ut supra” bezieht sich darauf, daß zuvor die Eheschließung zwischen dem Windsheimer Bürger Johann Nicolaus Richter aus Erlangen und Anna Catharina Pröschel, der jüngsten Tochter des Joseph Pröschel, eingetragen wurde

Joseph Pröschel war der Sohn des Bauern Bernhard Bröschel in Steinach an der Enz. In den Kirchenbüchern von Illesheim tauchen auch noch andere Pröschel/ Preschel aus Steinach sowie aus Gailshofen bei Ohrenbach und aus Berolzheim auf. In Nürnberg konnte ich zwar feststellen, daß Johann Ludwig Pröschel nicht aus Gailshofen stammt (und auch nicht aus Ickelheim), aber die Kirchenbücher von Steinach und Berolzheim befinden sich noch bei den Pfarrämtern, so daß ich die Forschungen entweder vor Ort fortsetzen oder mich brieflich an die Pfarrämter wenden muß. Das mache ich vielleicht auch irgendwann einmal. Aber es gibt auch noch so vieles andere zu erforschen.

Abgelegt unter: Familienforschung Röhling
Posted By: Markus

Ach, wie kulant

Dienstag, 5. Februar 2008 10:25 am

Vor kurzem hatte ich über eine “kleine Aufmerksamkeit” der Deutschen Bahn und meine Reaktion darauf berichtet. Vor einigen Tagen erhielt ich ein Antwortschreiben. Darin heißt es unter anderem, daß “[e]ine anteilige Erstattung der Mobility BahnCard 100 in Verbindung mit dem Streik der Lokomotivführer […] leider nicht vorgesehen” sei.

Statt des “1.-Klasse-Upgrades” erhielt ich von der Deutschen Bahn nun einen “Kulanzgutschein KD” in Höhe von 25 Euro, den ich innerhalb eines Jahres beim Kauf einer Fahrkarte einlösen kann. Das entspricht gut 2 1/2 Tagen Streikausfall. Na ja.

In dem Brief hieß es außerdem, man freue sich, mich als Kunden zu behalten. Da bleibt mir wohl nicht viel anderes üblich. Leider geht es mir da nicht viel besser als Rumpelstilzchen mit der GdL, ohne Führerschein bin ich der Bahn hilflos ausgeliefert, mal von Berlin abgesehen, wo man die meisten Strecken auch mit dem Fahrrad fahren kann.

Abgelegt unter: Verkehr
Posted By: Markus

Nach Fahrplan

Montag, 4. Februar 2008 11:21 am

Warum ist die Anzeige im ICE eigentlich nicht in der Lage, Verspätungen zu berücksichtigen, anstatt sich stur nach dem Fahrplan zu richten und einen Bahnhof anzuzeigen, obwohl der davorliegende noch gar nicht erreicht ist? Im Moment steht da “In Kürze erreichen wir Berlin Hbf, an 21:08h, 21:27h”. Dabei waren wir noch nicht einmal in Spandau, sondern haben im Moment wegen eines Stellwerksausfalls in Holzwickede zwischen 40 und 50 min Verspätung. [Geschrieben am 3. Februar 2008 um 21:29 Uhr im ICE 653, Ankunft schließlich mit 52 Minuten Verspätung.]

Abgelegt unter: Verkehr
Posted By: Markus
 

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