La gare des aïeux

Ein Netztagebuch zu Familienforschung, Verkehr und allem anderen

Damit ist jetzt Schluß!

Freitag, 31. Oktober 2008 9:59 am

Dieses Bild zeigt ein Flugzeug beim Anflug auf Tempelhof:

Endlich gibt es keinen Flughafen in der Umweltzone mehr. Es war zwar immer ganz nett, aus großer Entfernung aus dem Küchenfenster die Flugzeuge anzuschauen, die bis gestern in Tempelhof landeten, aber in der Ferne sehe ich bei gutem Wetter auch die Anflüge auf Schönefeld. Und vom Treppenhaus aus die auf Tegel, die kann man manchmal sogar hören. Aber auch da wird in ein paar Jahren Schluß sein.

Abgelegt unter: Berlin, Brandenburg, Politik, Verkehr
Posted By: Markus

Urgroßeltern

Montag, 20. Oktober 2008 7:51 pm

Immer wieder stelle ich fest, wie gewinnbringend es doch ist, Informationen über die eigene Familie in diesem blog oder in Datenbanken wie Gedbas oder Worldconnect zu veröffentlichen. Kürzlich hat sich bei mir jemand gemeldet, dessen Frau eine Urenkelin von Georg Franz Friedrich Papendieck ist, einem Bruder meines Urgroßvaters Otto Papendieck (also meine Cousine dritten Grades). Ich nehme dies zum Anlaß, hier ein Bild meiner Urgroßeltern Otto Papendieck (1852–1909) und Pauline geb. Hornig (1858–1933) einzustellen, das 1904 anläßlich ihrer Silberhochzeit aufgenommen wurde:

In der nächsten Zeit werde ich einmal zusammenstellen, welche Informationen ich noch über die anderen Geschwister von Otto Papendieck besitze. Vielleicht melden sich dann ja noch mehr Verwandte.

Aber natürlich habe ich nicht nur zwei, sondern insgesamt acht Urgroßeltern. Von Albert Röhling (1836–1908) und Adelheid Wenzel (1842–1874) besitze ich leider kein Bild, aber von den vier Urgroßeltern mütterlicherseits.

Das hier sind meine Urgroßeltern Albertus Peters (1852–1927) und Gesina Rademaker (1855–1931) aus Emden:

Und das hier meine Urgroßeltern Franz Albert Karbe (* in Sonnenberg Kr. Ruppin am 25. September 1864, + in Erfurt am 26. September 1950) und Leonie Gaugler (* in Weißenburg im Elsaß am 19. April 1877, + in Erfurt  am 22. August 1951):

Außerdem sind auf dem Bild noch zusehen die Kinder Louise (1895–1981), Selma (1899–1971, meine Großmutter) und Markus (1905–1912).

Abgelegt unter: Familienforschung Papendieck, Familienforschung Peters, Familienforschung Karbe
Posted By: Markus

Der Siebenjährige Krieg (X)

Sonntag, 19. Oktober 2008 5:04 pm

Es ist jetzt schon ein paar Tage her, daß sich am 14. Oktober der Tag der Schlacht bei Hochkirch zum 250sten Male jährte.

Nach der für die Preußen siegreichen Schlacht von Zorndorf, durch die der russische Vormarsch gestoppt werden konnte, versuchte Friedrich der Große, durch einen Überraschungsangriff auch einen schnellen Sieg über das österreichische Heer zu erzielen. In dieser Situation wählte er einen zur Verteidigung höchst ungeeigneten Lagerplatz unweit von Hochkirch und wurde dort am Morgen des 14. Oktober 1758 von den Österreichern unter Daun und Laudon angegriffen.

Die Österreicher konnten den im Schlaf überraschten Preußen erhebliche Verluste zufügen, unter den Gefallenen war auch Generalfeldmarschall James Keith; Generalfeldmarschall Moritz von Anhalt-Dessau, ein Sohn des Alten Dessauers, wurde schwer verwundet und starb 1760 an den Folgen der Verwundung. Aber auch die Österreichische Armee hatte große Verluste erlitten und sah daher von einer Verfolgung und endgültigen Zerschlagung des Gegners ab.

Bekannt wurde die Verteidigung des Friedhofes von Hochkirch gegen eine vielfache Übermacht durch ein Bataillon des Regimentes Markgraf Karl unter dem Major v. Langen.

Abgelegt unter: Dies und das
Posted By: Markus

Aus deutschen Amtsstuben (XXX)

Donnerstag, 2. Oktober 2008 9:02 pm

Ich habe dieser Tage auf dem AG Haldensleben wieder ein schönes neues Wort gelernt:

“Gerichtskostenstemplerabdruck”.

Zum Glück ist das Wort ja selbsterklärend. Im Gegensatz zu manchen der Bestimmungen über die Verwendung von Gerichtskostenstemplern in Schleswig-Holstein. Kann mir jemand den Sinn von § 1 (2) erklären?

Gerichtskostenforderungen, für die eine Sollstellung im Kassenverfahren erfolgt ist, können grundsätzlich nicht mittels Gerichtskostenstempler beglichen werden. Die gleichwohl zur Tilgung solcher Kostenforderungen eingereichten Gerichtskostenstemplerabdrucke dürfen nicht zurückgewiesen werden.

Abgelegt unter: Dies und das
Posted By: Markus
 

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