La gare des aïeux

Ein Netztagebuch zu Familienforschung, Verkehr und allem anderen

Personenstandsrechtsreformgesetz

Sonntag, 11. Oktober 2009 5:36 pm

Personenstandsrechtsreformgesetz“, wieder mal einer dieser mehr oder weniger sperrigen Gesetzesnamen. Name hin oder her, mit Hilfe dieses Gesetzes, seit dem 1. Januar 2009 in Geltung, konnte ich jetzt zum ersten Mal auch in der eigenen Familie Fortschritte bei der Suche nach Verwandten machen. Zuvor waren die Bestimmungen des Gesetzes, die die älteren Personenstandsregister den zuständigen Archiven überantworten, schon bei einigen Aufträgen von Nutzen gewesen.

Im vorliegenden Fall geht es um die Nachfahren meiner Urgroßtante Frauke Meinecke geb. Peters. Die in der Familie überlieferten Informationen hatten mir es bisher nicht erlaubt, mich erfolgreich auf die Suche nach den Nachfahren zu machen, und die Gesetzeslage machte es unmöglich, an die Personenstandsregister zu kommen. Jetzt aber bin ich mit Hilfe von Standesamtseinträgen aus Emden und Hannover und Meldeunterlagen aus Hannover ein großes Stück weitergekommen. Zusammengestellt habe ich die mir bekannten Angaben hier.

Nunmehr bin ich also auf der Suche nach zwei Vettern und einer Cousine zweiten Grades meiner Mutter:

  • Herbert Kolter (* 1923)
  • Hannelore Meinecke (* 1924)
  • Horst Meinecke (* 1946)

Ich hoffe, ich kann bald noch mehr über die drei bzw. ihre Nachfahren ausfindig machen.

Abgelegt unter: Familienforschung Peters
Posted By: Markus

Ein Onkel in Paris

Donnerstag, 1. Oktober 2009 10:10 am

Eher zufällig wurde ich dank Google kürzlich darauf aufmerksam, daß offenbar ein Vetter zweiten Grades (und gleichzeitig Stiefvetter ersten Grades) meines Großvaters in Paris ansässig war. Es handelt sich um Egon Heßling.

Er gab mit seinem Bruder Waldemar vor dem Ersten Weltkrieg auf Deutsch und Französisch Werke wie “Le vieux Paris. Son architecture & ses monuments” oder “Le mobilier Louis XIV au Louvre et au Musée des arts décoratifs” heraus, die teilweise beim Berliner Verlag des Vaters Bruno Heßling oder anderen Verlagen, teilweise aber auch bei der Librairie E. Hessling in Paris erschienen.

Die Buchhandlung scheint auch noch nach dem Ersten Weltkrieg bestanden zu haben. Unter http://www.georgeglazer.com/prints/aanda/interiors/hessling.html wird jedenfalls das Buch “Vorbilder im Empire-Stile Innenausstattung und Möbel” von Waldemar Hessling mit der Angabe “Librairie E. Hessling, 13, Rue Jacob, Paris: c. 1920s” angeboten.

Dies ist dieselbe Adresse, die auch in dem mir vorliegenden, 1912 erschienenen Band 3 (”Styles Henri II, Henri III et Henri IV”) von “Le vieux Paris” angegeben ist:

Der Band enthält übrigens Heliogravüren in wundervoller Qualität, die viele heutige Bildbände alt aussehen lassen.

Unter http://www.freepatentsonline.com/1919698.html stieß ich auch noch auf ein Patent aus den USA für Waldemar Heßling vom July 1933 für einen “Apparatus for the agglomeration of solid carbon dioxide”, mit dem ich mich aber noch nicht näher beschäftigt habe.

Abgelegt unter: Familienforschung Röhling
Posted By: Markus
 

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